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Honeymoon im Land der aufgehenden Sonne

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Informationen zu Japan

Japan, das Land der aufgehenden Sonne am östlichsten Rand Asiens, hält für euch ein Potpourri an Überraschungen bereit: Macht euch gefasst auf Hightech-Wunder und Wolkenkratzer, weiß geschminkte Geishas auf Holzpantinen und singende Mönche in mystischen Shinto-Schreinen. Freut euch auf die beste Küche der Welt, die liebevoll erhaltenen und gepflegten Spuren einer jahrtausendelangen Geschichte und eine Kultur, deren Gastfreundschaft alles in den Schatten stellt, was ihr als Gäste jemals erlebt habt. Japan wird euch überraschen und verwirren, verwöhnen und verzaubern - aber vor allem wird es euch in Erinnerung bleiben. 

Damit ihr euch gründlich auf eure Hochzeitsreise nach Japan vorbereiten könnt und einen Eindruck bekommt, was ihr im Land des Lächelns beachten müsst, stellen wir hier die wichtigsten Informationen und Tipps für eure Japan-Hochzeitsreise zusammen.

 

Quick-Facts zu Japan

  • Lage: Japan liegt im Pazifik, ca. 200 km östlich von Südkorea. Tokio liegt etwa auf demselben Breitengrad wie Rom oder New York. Nach Deutschland sind es 9.000 km. Japan besteht aus fast 7.000 Inseln; die vier Hauptinseln sind (von Nord nach Süd) Hokkaido, Honshu mit der Hauptstadt Tokio, Shikoku und Kyushu. 600 km bzw. eine ganztägige Fährfahrt nach Süden liegt die Inselgruppe Okinawa, nur etwa 600 km nördlich von Taiwan.
  • Einwohner: 125,7 Millionen 
  • Hauptstadt: Tokio
  • Wichtigste Flughäfen: Haneda und Narita (bei Tokio), Kansai und Itami (bei Osaka), New Chitose (bei Sapporo)
  • Reisedauer: etwa 11 Stunden, je nach Flugverbindung und Stopover-Wahl
  • Sprache: Japanisch; nur wenige Menschen in Japan sprechen Englisch (auch wenn sie es könnten; es gilt als unhöflich, eine Fremdsprache schlecht zu sprechen)
  • Währung: Yen (JPY)
  • Einreisebestimmungen: Reisepass 
  • Reisen in Zeiten von Corona: Derzeit sind keine Einreisen für Nicht-Staatsbürger möglich, die Visumsfreiheit für Deutsche ist ausgesetzt. Staatsangehörige mit Residence-Status dürfen mit negativem Corona-Test einreisen, danach ist eine 14-tägige Quarantäne in einer selbst organisierten Unterkunft vorgeschrieben.
  • Zeitverschiebung: MEZ +8 Stunden; in Japan gibt es keine Sommerzeit, im gesamten Land gilt dieselbe Zeitzone
  • Religion: Shintoismus und Buddhismus

Das zeichnet Japan aus

Land des Lächelns

Die Höflichkeit der Japaner ist sprichwörtlich. Unzählige Sitten und Anstandsregeln, tiefe Verbeugungen und emsiges Lächeln prägen den Alltag auch im modernen Japan und werden euch das Gefühl geben, als Gäste auf Händen getragen zu werden. Das Lächeln der Geishas mag aufgeschminkt sein; aber das Bemühen der Menschen darum, ihren Gästen einen perfekten Aufenthalt zu bereiten, ist echt!

Tempel und Schreine

Die wunderschönen Bilder von rot lackierten Tempeln mit geschwungenen Dächern und vergoldeten Buddha-Statuen sind ein bekanntes Japan-Bild, und es stimmt - an jeder Ecke werdet ihr auf kleinere und größere Shinto-Schreine sowie buddhistische Tempel stoßen, manchmal direkt neben einem Hochhaus, ein anderes Mal tief im Wald oder an einem Seeufer. Informiert euch über die korrekten Rituale des Händewaschens, Räucherns und Gong-Schlagens und taucht in die japanische Kultur ein - es macht Spaß!

Viel mehr als Fisch

Japans Küche ist für viele respekteinflößend fremdartig und gleichzeitig glaubt man, sie genau zu kennen: Es gibt Fisch und Reis. Beides ist auf den Speisekarten tatsächlich in köstlicher, faszinierender Vielfalt zu finden. Aber darüber hinaus hat Japan noch viele andere Nationalgerichte und Leckereien, sodass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommen wird: von deftigen Nudel-Eintöpfen und Fondues über schmackhafte Currys bis hin zu Teigspeisen aller Art. Gutes Essen gehört für Japaner zu einem richtigen Urlaub dazu, das könnt ihr ihnen auf eurem Honeymoon ruhig nachmachen.

Japan liegt im Pazifik, getrennt vom asiatischen Festland durch das sanfte Japanische Meer (“East Sea”). Während die Hauptstadt Tokio etwa auf der geografischen Breite von Rom liegt, ziehen sich die langgestreckten, schmalen Hauptinseln von der Höhe der Insel Sachalin in Russland bis in den tropischen Pazifik hin. Insgesamt unterscheidet man sechs verschiedene Klimaregionen in Japan, die für sehr unterschiedliche Wetterverhältnisse und Jahreszeitenverläufe sorgen. Das macht Japan zu einer Ganzjahresdestination: Irgendwo ist immer beste Reisezeit!

Kein Ort in Japan ist weit von der Küste entfernt, weshalb hier durchgehend ein relativ mildes, feuchtes Klima herrscht. Okinawa genießt ein tropisches Klima ohne nennenswerten Wechsel der Jahreszeiten, die nördlicher gelegenen Hauptinseln haben Klimazonen ähnlich wie Mitteleuropa. Der Westen von Hokkaido und Honshu versinkt im Winter im Schnee, während es im Sommer vor allem auf Honshu und Kyushu unangenehm heiß und feucht wird. 

Frühling in Japan

Die Japaner könnte man als die größten Frühlings-Fans der Welt bezeichnen: Sobald im Frühjahr die Pflaumen- (Ume), Pfirsich (Momo)- und vor allem die Kirschbäume (Sakura) zu blühen beginnen, setzt im ganzen Land ein verrücktes Kirschblüten-Fieber ein: Bei “Hanami”-Festen pilgern Menschenmassen in die schönsten Kirschbaum-Parks und Alleen und bewundern die rosafarbenen und weißen Blüten. Je nach Region setzt die Kirschblüte von Süd nach Nord zeitversetzt von Ende März bis Anfang Mai ein. Die “Kirschblütenfront” ist in dieser Zeit fester Bestandteil des Wetterberichts. So schön die erwachende Natur im Frühling ist: Diese Jahreszeit ist während der Kirschblüte und danach in der “Golden Week” im Mai Japans Hauptreisezeit, in der Städte, Tempelanlagen und Hotels sehr voll sein können. Sehr angenehm ist es im Frühling auch auf den tropischen Inseln um Okinawa.

Sommer in Japan

Im Frühsommer wird es in Japan ungemütlich: Jetzt fängt die Taifun-Saison an, die vor allem den Süden Japans betrifft und für große Regenmengen sorgt. Gleichzeitig wird es ungemütlich warm, was zu einem sehr drückenden, feucht-heißen Wetter führt, unter dem alle Japaner bis in den August stöhnen. Vor allem in der Tieflandregion Kansai, wo die Städte Kyoto und Osaka liegen, ist der Sommer mit über 30° C und einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent kein Vergnügen. Die typischen japanischen Holzhäuser mit ihren luftigen Schiebetüren aus Papier sind perfekt für diese Jahreszeit, in der man Reisen auf den südlichen Hauptinseln möglichst vermeiden sollte.

Angenehm ist der Sommer vor allem auf Hokkaido und in den japanischen Alpen von Honshu. Der Pazifik und die Seto-Inlandsee sind um diese Zeit so angenehm warm, dass Baden und Surfen viel Spaß machen.

Herbst in Japan

Die schönste Jahreszeit in Japan ist der Herbst - wenn sich im Oktober das Laub der Bergahorne an den Tempelanlagen leuchtend verfärbt und den rot lackierten Torii Konkurrenz macht, strömen die Japanerinnen und Japaner in Scharen zu den Sehenswürdigkeiten im Land und genießen die Schönheit des Anblicks. Die Temperaturen im Herbst sind noch angenehm warm und es regnet deutlich weniger. Mit Nachtfrösten muss man allenfalls auf Hokkaido rechnen, im Rest des Landes genügt eine Strickjacke für die Abende (plus ein Regenschirm, für alle Fälle).

Winter in Japan

Der Winter in Japan kann sehr unterschiedlich ausfallen: Während man auf den Hauptinseln rund um Tokio und Osaka bei Temperaturen zwischen 5 und 10° C fröstelt, fällt in den Japanischen Alpen und auf Hokkaido reichlich Schnee und sorgt für beste Wintersportbedingungen. Der japanische Pulverschnee ist bei Skifahrern legendär! Auf den subtropischen Inseln von Okinawa ist der Winter übrigens nicht viel wärmer; tropisches Feeling kommt in dieser Jahreszeit in Japan nirgends auf.

Die beste Reisezeit für Japan

Als beste Reisezeit für Japan gelten allgemein der Frühling und der Herbst. Beide Jahreszeiten warten mit sehr angenehmen Temperaturen und (je nach Lage) weniger Niederschlag auf. Außerdem sorgt die Natur in diesen Jahreszeiten mit der Kirschblüte bzw. der Herbstverfärbung für wunderschöne Eindrücke. Auch Wanderungen in den vielen Nationalparks von Japan machen im Frühjahr und Herbst den meisten Spaß. Schnee-Fans sollten den Winter in Japan nicht verpassen. Im Sommer schwitzt man zwar ordentlich in fast allen Teilen des Landes, aber diese Zeit eignet sich auch am besten für Tauch- und Schnorchelabenteuer im Insel-Archipel von Okinawa und die Besteigung des Fuji-san bei Tokio - diese ist nur zwischen Anfang Juli und Ende August offiziell erlaubt.

 

Monat Klima Aktivitäten
Januar/Februar Temperaturen 0-10° C, 1-5 Sonnenstunden, 4-16 Regentage  Wintersport, Kunst und Kultur, kulinarische Genüsse
März/April Temperaturen 0-20° C, 3-6 Sonnenstunden, 8-14 Regentage  Kirschblüte, Kunst und Kultur, Outdoor-Aktivitäten, kulinarische Genüsse
Mai/Juni Taifunzeit! Temperaturen 16-27° C, 4-6 Sonnenstunden, 10-12 Regentage  Outdoor-Aktivitäten, Kunst und Kultur, kulinarische Genüsse, Golden Week
Juli/August Sommer! Temperaturen 20-32° C, 3-7 Sonnenstunden, 8-13 Regentage  Baden, Fuji-Besteigung, Wandern auf Hokkaido, Matsuri-Feste, Obon-Woche, kulinarische Genüsse
September/Oktober Temperaturen 10-29° C, 4-6 Sonnenstunden, 9-11 Regentage  Outdoor-Aktivitäten, Kunst und Kultur, Laubverfärbung, kulinarische Genüsse
November/Dezember Temperaturen -2-18° C, 2-5 Sonnenstunden, 4-15 Regentage  Wintersport, Kunst und Kultur, kulinarische Genüsse

Japan ist ein überraschend vielfältiges Land und nur wenig größer als Deutschland. Von der Nordspitze Hokkaidos zur südlichsten Insel des Okinawa-Archipels misst Japan mehr als 3.000 km. Dabei vereint es so unterschiedliche Orte wie den rauen Shiretoko Nationalpark auf Hokkaido, die neonblinkenden Hochhausschluchten von Osaka und die idyllischen Korallen-Atolle der winzigen Daito-Inseln. 

Damit ihr eure Hochzeitsreise genießen könnt, haben wir für euch die schönsten Orte zusammengestellt, die ihr bei eurem Japan-Honeymoon unbedingt besuchen solltet: 

  • Tokio Harajuku: Wenn ihr vor eurer Japan-Reise noch keine Cosplay- und Manga-Fans wart, dann wird euch ein Bummel durch eines der verrücktesten Stadtviertel von Tokio vielleicht dazu machen. Hier heißt es “people watching”, und das macht noch mehr Spaß als an der berühmten Shibuya-Kreuzung am U-Bahnhof von Shibuya!
  • Kawaguchiko: Den Fuji, Japans höchsten und zweifellos schönsten Berg, seht ihr vielleicht schon beim Anflug. Wenn ihr den schlafenden Vulkan nicht besteigen und oben den Sonnenaufgang begrüßen wollt, solltet ihr seinen Anblick von weitem genießen: Das Ufer des Lake Kawaguchiko ist die perfekte Kulisse für ein Fuji-Foto. Allerdings braucht ihr viel Glück, um den majestätischen Berg ohne Wolkenkappe zu sehen. Wenn es klappt, ist das direkt ein gutes Omen für eure Ehe! 
  • Hiroshima: Die Stadt im Westen der Insel Honshu ist weltbekannt, seit die USA 1945 eine Atombombe hier abwarfen, um Japan zur Kapitulation zu zwingen. Heute ist Hiroshima eine lebendige, moderne Stadt ohne jegliche alten Gebäude - nur die Ruine des “Atom Dome” steht noch und ist ein beeindruckendes Mahnmal gegen den Krieg. Gänsehaut, Nachdenken und Versöhnung angesichts der vielen aufgeweckten Kinder, denen man in Hiroshima begegnet, machen die Stadt zum Must-See auf eurem Japan-Trip. 
  • Kyoto: Die alte Hauptstadt Japans ist so vollgestopft mit Tempeln, Schreinen und traditionellen Gebäuden, dass man gar nicht weiß, wohin zuerst schauen. Reiht euch in die Massen der Besucher ein, die sich von der Schönheit und Ruhe des Goldenen Tempels, der tausend roten Torii am Fushimi Inari Taisha oder dem Traumblick vom Kiyomizu-dera verzaubern lassen - oder nutzt die Gelegenheit, euch unter professioneller Anleitung in eine Geisha zu verwandeln oder an einer klassischen japanischen Teezeremonie teilzunehmen.
  • Japanische Alpen: Auch wenn die höchsten Gipfel dieses Gebirges über 3.100 m hoch sind, ist es deutlich milder, sehr grün und bietet optimale Gelegenheiten für wunderschöne Wanderungen, zum Beispiel auf dem Nakasendo-Weg, einem der ältesten Wanderwege der Welt - oder natürlich zum Skifahren. Orte wie Matsumoto oder Takayama sind Kleinode der traditionellen japanischen Architektur, die ihr unbedingt besuchen solltet. Außerdem ist es hier oben im Sommer nicht ganz so heiß!

Jede Region in Japan hat ihre eigenen Schönheiten und Attraktionen zu bieten. Einige der Must-See Sehenswürdigkeiten, die ihr auf eurer Hochzeitsreise in Japan auf keinen Fall verpassen solltet, haben wir für euch ausgesucht: 

  • Tokyo Skytree: Er ist das höchste Gebäude Japans und nur ein wenig niedriger als der berühmte Burj-Khalifa, das höchste Gebäude der Welt. Besonders nachts ist der bunt illuminierte Skytree schön anzusehen, und von der Aussichtsplattform auf 450 m Höhe liegt euch die Welt zu Füßen. Traut ihr euch, auf dem gläsernen Air Walk noch fünf Etagen höher zu laufen?
  • Okuno-shima: Niedliche Dinge (“kawaii”) gibt es in Japan zuhauf, aber ein Besuch auf der Kaninchen-Insel in der sanften Seto-Inlandsee dürfte die Krönung darstellen. Wenn die winzige Insel nicht auf eurem Weg liegt, passt vielleicht ein Besuch auf der Katzeninsel Aoshima, ein Abstecher nach Zao, dem Dorf der Füchse, oder zu den Schnee-Affen von Jigokudani, die im Winter dort in den heißen Quellen entspannen.
  • Nara: Im Jahr 700 war es die Hauptstadt von Japan; etwa genauso alt ist der Todai-ji, das größte Holzgebäude der Welt. Drinnen könnt ihr eurem Eheglück auf die Sprünge helfen, indem ihr versucht, durch das Nasenloch des Buddha zu kriechen (durchaus zu schaffen!). Das Highlight von Nara ist allerdings vierbeinig: In der ganzen Stadt streifen wilde Hirsche umher, die von den Besuchern gefüttert werden und die deshalb fast zahm sind. Kawaii!
  • Fushimi Inari in Kyoto: Es ist eine fast magische Erfahrung, am frühen Morgen oder am späten Abend durch die Torii (die rituellen Eingangstore zu Shinto-Tempeln) zu spazieren, die knallrot lackiert zu tausenden den Tempelberg Fushimi Inari Taisha bevölkern. Die Anlage, die dem Fuchsgott gewidmet ist, liegt am Stadtrand von Kyoto und ist rund um die Uhr zugänglich. 
  • Nikko: Die uralte buddhistische Tempelanlage und Grabstätte des Shogun von Tokugawa liegt nur wenige Stunden nördlich von Tokio, scheint aber in einer anderen Zeit zu existieren. Streift durch die mystischen Zedernhaine, schlagt den Gong vor den Tempeln und staunt über die Holzschnitzereien der drei Äffchen, die nichts sagen, hören und sehen wollen. Die drei Emojis haben in Nikko lebende Verwandte, die recht frech werden können!

Japan ist ein äußerst spannendes Reiseziel, weil man hier ganz nach Geschmack völlig unterschiedliche Dinge sehen, erleben und unternehmen kann. Ob ihr kulturell interessiert seid und gern Tempel und Burgen besucht, ob ihr euch lieber aktiv im Kajak durch Stromschnellen schlagt und aktive Vulkane besteigt oder ob euch der Sinn vor allem nach Shopping, verrückten Modetrends und Animé-Merchandise steht – Japan bietet eine fantastische Vielfalt an Aktivitäten für eure Hochzeitsreise. Es wird garantiert nicht langweilig!

Für atemberaubende Ausblicke zu zweit solltet ihr Tokios höchste Gebäude ausprobieren: Neben dem Skytree sind auch der historische Tokyo Tower nach dem Vorbild des Eiffelturms oder der Sky Circus im Sunshine 60 Tower in Roppongi sehr empfehlenswert. Wildromantische Ausblicke genießt ihr vom Yamadera-Tempel in der Präfektur Yamagata, aus der Seilbahn von Hakone bei Tokio oder vor dem “schwebenden” Schrein von Miyajima bei Hiroshima. 

Euch steht der Sinn eher nach Wellness? Die Schwierigkeit ist hier, sich für einen der zigtausenden Onsen zu entscheiden, in denen ihr den Stress des Alltags stilvoll hinter euch lassen könnt. Probiert es in der Onsen-Stadt Kinosaki, im historischen Badehaus “Dogo Onsen” auf der Insel Shikoku, oder genießt ein heißes Bad mit Blick auf den Fuji in Kawaguchiko. 

Nach einem erholsamen Bad im heißen Thermalwasser steht euch der Sinn nach weiterem Verwöhnen? Die Japaner haben diese Kultur mit den “Ryokan” perfektioniert: traditionellen Unterkünften, in denen euch jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird. Streift eure Alltagskleidung ab, legt die Yukata an und lasst euch ein Kaizeki-Dinner aus unzähligen kleinen Gerichten servieren, das euren Blick auf Essen für immer verändern wird. Danach könnt ihr euch die Futons ausrollen lassen und himmlisch schlafen.

Strand und Wassersport sind in Japan ebenfalls möglich: Die Strände auf der Izu Peninsula bei Tokio, Shirahama Beach bei Shimoda oder rund um Tokushima auf Shikoku laden nicht nur zum Baden ein, sondern sind auch Orte einer lebhaften Surfer-Szene. Schnorcheln und sonnenbaden könnt ihr perfekt auf einer der vielen kleinen Inseln von Okinawa - hier fällt die Auswahl wirklich schwer!

Die japanische Kultur unterscheidet sich stark von der europäischen. Ihr müsst aber keine Sorge haben, auf eurer Japan-Reise ständig in Fettnäpfchen zu treten: Ausländern (“gaijin”) sehen die Japaner jegliches Fehlverhalten nach. Die weltbekannte japanische Höflichkeit würde es ohnehin verbieten, euch zu maßregeln. Allenfalls mit freundlichen Gesten und Kichern wird man euch bitten, die Schuhe beim Betreten des Hotels auszuziehen, beim Gang zur Toilette in die speziellen Toiletten-Pantoffeln zu schlüpfen oder euch vor (!) dem Bad im Onsen gründlich zu waschen. Alle Regeln des Alltags zu kennen, ist quasi unmöglich; aber niemand wird es euch übel nehmen, denn ihr seid verehrte Gäste in Japan.

Ihr müsst euch übrigens auch keine Sorgen machen, wenn ihr kein Japanisch sprecht: Zwar ist die Schrift der drei verschiedenen Silbensysteme für uns unlesbar, aber alle wichtigen Schilder sind auch in “romaji” (also lateinischen Buchstaben) beschriftet und man wird sich große Mühe geben, euch helfend zur Seite zu stehen. Japaner erklären Touristen sehr gern ihre Bräuche, und das ist gut: In den vielen Tempeln und Schreinen finden ständig Zeremonien statt, Feiertage ziehen sich durchs ganze Jahr und vor allem im Sommer stolpert man immer wieder über Prozessionen und Tanzaufführungen (“matsuri”), bei denen alle Menschen mitmachen. 

Zu den wichtigsten und schönsten japanischen Festen gehören Shogatsu (Neujahr), Setsubun Anfang Februar, Hanami zur Kirschblüte, der Kindertag am 5. Mai, das Gion Matsuri in Kyoto und die Obon-Woche im Juli oder August. Hier dabei zu sein, wird zu den eindrücklichsten Erinnerungen eurer Japan-Hochzeitsreise gehören.

Wer keinen Fisch mag, sollte nicht nach Japan reisen? Weit gefehlt, die japanische Küche hat nämlich noch viel mehr zu bieten als Sushi. Auch Vegetarier und Veganer werden hier glücklich, und Fastfood-Liebhaber auch! In den großen Städten findet ihr Filialen aller bekannten Restaurants von McDonald’s bis Wendy’s, und die Supermärkte führen von Toast bis Chips alles, was euch an zu Hause erinnert. Aber dabei solltet ihr es nicht belassen! Diese japanischen Spezialitäten müsst ihr auf jeden Fall kosten: 

  • Sushi: Die Köstlichkeiten aus Reis und Algenblättern mit diversen Füllungen lernt ihr in Japan auf einem ganz neuen Level kennen. Tipp: Onigiri, handliche Reis-Dreiecke, gibt es für kleines Geld in jedem Supermarkt auf die Hand.
  • Okonomiyaki: Eine ganz andere japanische Köstlichkeit sind diese wild zusammengewürfelten Crepes, dick belegt mit fein geraspeltem Weißkohl und Bonito Flakes und ertränkt in fettiger Mayonnaise und BBQ-Sauce. Wer hätte gedacht, dass die Japaner auch so deftiges Essen mögen?
  • Ramen: Noch viel lieber als Reis isst man in Japan Nudeln. Die gehaltvollen, herzhaften bis scharfen Suppen mit reichlich Einlagen von Gemüse bis fettem Schweinespeck gibt es mit Ramen-Nudeln, dicken Udon-Nudeln oder feineren Soba-Nudeln - im Sommer auch gern kalt serviert. Ramen gibt es in Japan an jeder Ecke und jede Region hat ihre eigenen Rezepte - probiert sie am besten alle aus. Es darf und soll übrigens beim Essen geschlürft werden!
  • Shabu Shabu: Überhaupt nicht typisch japanisch, aber sehr lecker ist diese deftige Spezialität: eine Art Brüh-Fondue, bei der man alle möglichen Dinge in heiße Brühe hält und dann mit diversen Dips genießt. Ein anderes beliebtes Eintopfgericht ist “Sukiyaki”, hier werden alle Zutaten zusammen bereits im Topf serviert.
  • Matcha: Das giftgrüne Pulver aus zermahlenem Grüntee hat einen schwer zu beschreibenden, süß-herben Geschmack, der nicht jedem zusagt. Trotzdem findet ihr es in Japan in nahezu jeder Form: als Matcha-Softeis, Füllung für Kitkat-Schokoriegel oder Mochi-Reisbällchen und natürlich als Tee. Matcha soll sehr gesund sein, also sollte man es wenigstens einmal kosten.
  • Taiyaki: Japaner lieben Süßigkeiten, aber hierzulande kennt man bisher nur die weichen Mochi-Reisbällchen und die Kitkat-Riegel. Taiyaki sind Teigtaschen in Fischform, die wahlweise mit Schokocreme, Vanillecreme, Matcha-Creme oder Anko (süßer roter Bohnenpaste) gefüllt werden.
  • Kakigori: In anderen Ländern heißt es “shaved ice”, und es ist im heißen Sommer eine Delikatesse: Ganz fein geschabtes gefrorenes Wasser wird zu einer Art Schneeberg aufgetürmt und mit diversen Sirups und Soßen übergossen. Einfach lecker! (Oishii!)
  • Sake: Während die meisten Japaner heute am liebsten Bier trinken, ist Sake unzweifelhaft DAS japanische Getränk. Mit 15 bis 20 % Alkohol solltet ihr beim Probieren Vorsicht walten lassen, aber die Vielfalt von gutem Sake zu entdecken, ist durchaus lohnend. Sake wird in Japan übrigens sowohl heiß als auch kalt serviert, er wird vor dem Essen, danach und zwischendurch getrunken, direkt zum Kochen verwendet und auch bei rituellen Zeremonien in Tempeln verwendet. Prost! (Kanpai!)

Japaner feiern gern ausgelassen und lange. Das werdet ihr feststellen, wenn ihr eine typisch japanische “Izakaya” (eine Kneipe) besucht, wo fast immer nur Männer mit ihren Arbeitskollegen feiern. Die größte Dichte an solchen Etablissements findet ihr unter anderem in der berühmten “Piss Alley” in Tokio und ganz allgemein in Osaka - einer Stadt, die für ihre junge, unkonventionelle und feierlustige Bevölkerung bekannt (und berüchtigt!) ist. Vor allem in Tokio und Osaka könnt ihr problemlos die Nacht zum Tag machen, in den unzähligen verrückten Themencafés und Roboter-Restaurants, den Karaoke-Kneipen und Pachinko-Parlours mit ihren Glücksspielautomaten. 

Etwas ruhiger könnt ihr die Nacht auf einer Picknickdecke verbringen, wenn ihr bei einem der vielen japanischen Feste den fantastischen Feuerwerksdarbietungen zuschaut - den ganzen Sommer lang finden überall “Hanami” statt. Oder ihr genießt den Sonnenuntergang an einem der zahllosen schönen Strände in Japan, zum Beispiel am Godzilla Rock in Akita nördlich von Tokio oder am schier endlosen Strand von Chichibugahama in Kagawa, der wie ein riesiger Spiegel wirkt. Unvergesslich wird euer Strandbesuch bei Nacht in der Toyama Bay, wenn leuchtende Tintenfische das dunkle Wasser in einen zweiten Sternenhimmel verwandeln.

Japaner sind ein sehr romantisches Volk und lieben Hochzeiten; wenn ihr erzählt, dass ihr auf Hochzeitsreise in Japan seid, wird man sich ganz bestimmt sehr mit euch freuen!

Ein Honeymoon in Japan ist eine Reise, die euch garantiert für immer im Gedächtnis bleiben wird. Nach wie vor gilt Japan als exotisches Reiseziel, das kaum deutsche Besucher sieht. Umso spannender wird eure Hochzeitsreise in Japan sein, wo ihr jeden Tag aufregende neue Eindrücke sammelt – und das alles rundum versorgt und abgesichert, weil Japan eines der sichersten und saubersten Länder der Welt ist. Die vielen durchdachten, niedlichen und kuriosen Kleinigkeiten des japanischen Alltags, von den automatischen Toiletten über Heiße-Suppen-Automaten bis hin zu den mit Maskottchen geschmückten Gullydeckeln, werden euch am Ende noch länger im Gedächtnis bleiben als die wunderschönen Eindrücke von Landschaften und Tempeln. 

Wir von hochzeitsreise.info helfen euch gerne dabei, eure perfekten Flitterwochen in Japan zu planen und zu organisieren. Angebote, die exakt zu euch und euren Bedürfnissen passen, sind unsere Spezialität. Kommt am besten gleich zu uns oder schreibt uns über das Kontaktformular an. Unsere Reise-Experten stellen für euch die perfekte Traumreise ins Land des Lächelns zusammen. 

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Für die schönsten Flitterwochen in Japan empfehlen wir euch den späten Frühling und den Herbst. In diesen Monaten sind die Temperaturen in ganz Japan angenehm mild bis warm und ihr habt die Möglichkeit, mit der Kirschblüte oder der Herbstlaubfärbung tolle Naturspektakel zu erleben. Der Sommer in Japan kann sehr heiß werden und eignet sich vor allem für Baden und Outdoor-Aktivitäten im Gebirge oder auf Hokkaido, während sich der Winter für einen exotischen Skiurlaub anbietet.

Im April könnt ihr in Japan die Kirschblüte bewundern, einer der romantischsten Anlässe für eine Hochzeitsreise. Je nach Wetterlage setzt die Kirschblüte im Süden Japans bereits im März ein und verlagert sich dann nach Norden; um den perfekten Zeitpunkt zu treffen, braucht es also viel Glück. Der April ist in den südlicheren Regionen Japans schon sehr mild und auch ohne Kirschblüten eine sehr gute Reisezeit; auf Hokkaido kann es noch etwas kühler sein. Das Frühlingsfest in Takayama Mitte April mit seinen Prozessionen geschmückter Festwagen ist eines der größten Festivals in Japan.

Im Oktober beginnt in Japan die Zeit der Herbstlaubverfärbung, eine der schönsten Reisezeiten. Die Temperaturen sind im Süden Japans bis in den November hinein noch sommerlich warm, in den Höhenlagen und auf Hokkaido ist es schon frischer und ihr braucht einen warmen Pullover. Erkundet im Oktober die Tempelanlagen von Kyoto, Nikko oder Koya-san, wandert durch die Japanischen Alpen oder die Gartenanlagen von Kenroku-jin, bestaunt das Panorama des Fuji vom Ufer des Lake Kawaguchi oder nehmt in Kyoto am Herbstfest Jidai Matsuri teil.

Während der Winter in den südlichen Regionen Japans mit regnerischem Wetter zwischen 5 und 10° C daherkommt und vor allem zu Stadtbummeln und Drinnen-Aktivitäten einlädt, sieht es im Norden und in den Japanischen Alpen ganz anders aus: Meterhoher Schnee bietet optimale Voraussetzungen für Wintersport. Rund um die ehemaligen Olympia-Orte Nagano und Sapporo kommen Ski-Fans voll auf ihre Kosten. Und nach der Piste geht es zum Relaxen in den Onsen.

Japan ist allgemein kein günstiges Reiseziel; Übernachtungen in traditionellen Ryokans sind besonders teuer und Unterkünfte sind vor allem während der Golden Week im Mai und rund um die Obon-Feiertage im August oft ausgebucht. Sparen könnt ihr mit dem Japan Rail Pass für Expresszug-Fahrten durch das ganze Land und mit der Wahl eurer Unterkunft: Außerhalb der großen Städte sind Hotels und Pensionen oft viel günstiger. Wir unterstützen euch gern bei der Planung eurer Hochzeitsreise nach Japan, sprecht uns einfach an!

Traditionelle Ryokan, also Hotels im japanischen Stil mit Tatami-Matten auf dem Boden und Futons, die zum Schlafen ausgerollt werden, haben fast immer einen eigenen Onsen (ein oder mehrere Becken mit heißem Thermalwasser). Die luxuriöseren Ryokan bieten ihren Gästen auch private Onsen-Pools, in denen man dann gemeinsam entspannen kann - normalerweise dürfen Onsen nämlich nur getrennt von Männern und Frauen genutzt werden. Sprecht uns gern an, wenn ihr eine besondere Übernachtung in eure Flitterwochen in Japan einbauen wollt - wir finden den perfekten Ryokan für euch!

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