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Madagaskar: die Schatzinsel

Flitterwochen & Hochzeitsreise auf Madagaskar

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Informationen zu Madagaskar

Madagaskar - den klingenden Namen hat wohl jeder schon einmal gehört, aber kaum jemand weiß etwas über die Insel vor der ostafrikanischen Küste. Dabei ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt und Heimat zahlreicher unglaublich seltener, beeindruckender Tier- und Pflanzenarten wie den majestätischen Baobabs oder den frechen Lemuren mit den riesigen Kulleraugen. Für Naturliebhaber, die Lust auf ein wirklich ungewöhnliches Reiseziel und ein wenig Abenteuer haben, sind Flitterwochen in Madagaskar der perfekte Trip.

Um euch jetzt schon auf eure Hochzeitsreise nach Madagaskar einzustimmen und einen Eindruck zu vermitteln, was ihr dort erleben könnt, haben wir einen kurzen Überblick mit den wichtigsten Informationen und Tipps für eure Flitterwochen zusammengestellt.

 

Quick-Facts zu Madagaskar

  • Lage: Der Inselstaat Madagaskar liegt ca. 420 km vor der Küste von Mosambik im Indischen Ozean.
  • Hauptstadt: Antananarivo
  • Einwohner: ca. 28 Mio.
  • Flughafen: internationaler Flughafen Antananarivo/Ivato (TNR) mit Verbindungen nach Paris und Marseille (keine Direktverbindung aus Deutschland), Inlandsflüge sind sehr verbreitet (es gibt etwa 400 Flugplätze)
  • Reisedauer: je nach Ausgangsort in Deutschland etwa 12 Stunden (10,5 Stunden Direktflug ab Paris)
  • Sprache: Malagasy und Französisch, es gibt 18 offizielle Haupt-Ethnien (“foko”) mit eigenen Sprachen
  • Währung: Ariary (MGA): 1 Ariary = 5 Iraimbilanja (einzige Währung weltweit, die nicht mit dem Dezimalsystem arbeitet!), 1 Euro entspricht ca. 4.400 MGA 
  • Einreisebestimmungen: Reisepass. Ein Visum für Madagaskar wird bei der Einreise ausgestellt und kostet 35 Euro für 30 Tage. Es kann auch vorab als e-Visa beantragt werden. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen.
  • Reisen in Zeiten von Corona: Grundbedingung ist die Abreise aus einem als Grün eingestuften Land. Geimpfte und ungeimpfte Menschen brauchen aktuell 3 PCR-Tests für die Einreise: einen vor dem Abflug, einen nach der Landung und einen weiteren nach einer (selbst zu finanzierenden) Quarantäne in einem Hotel, die bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses dauert. Im öffentlichen Raum gilt Maskenpflicht.
  • Zeitverschiebung: MEZ +2 Stunden (in der Sommerzeit +1 Stunde)
  • Religion: Vor allem ethnische Religionen sind verbreitet (Animismus und Ahnenkulte), daneben gibt es viele Christen und einen geringeren Anteil an Muslimen.

Das zeichnet Madagaskar aus

Einzigartige Tier- und Pflanzenwelt: Die viertgrößte Insel der Welt war geografisch so lange isoliert, dass sich hier sehr ungewöhnliche Lebensformen entwickelt haben. Vielleicht kennt ihr die gestreiften Katta-Lemuren und die räuberischen Fossas aus dem Kinofilm “Madagaskar”, doch die Artenvielfalt geht weit darüber hinaus. Es gibt 150 verschiedene Froscharten, die nur hier heimisch sind, außerdem niedliche Tenreks, Regenbogenfische oder Mini-Chamäleons. Dagegen keine einzige Affenart und keine Giftschlangen.

Paradiesische Inseln und Traumstrände: Mit seiner Lage zwischen Inselparadiesen wie den Seychellen und Mauritius ist klar, dass auch Madagaskar wunderschöne, postkartenreife Anblicke bietet. Vor allem auf der vorgelagerten Insel Nosy Be (wegen ihrer duftenden Ylang-Ylang-Bäume auch die Parfüminsel genannt) könnt ihr euren Hochzeitsreise-Traum leben.

Zafimaniry-Architektur: Gepflegt von einem im Südosten Madagaskars lebenden Stamm, ist die faszinierende filigrane Holzbearbeitungskunst seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe und einfach wunderschön anzuschauen. Tausende winzige Verzierungen an jedem Alltagsgegenstand, vom Werkzeug über Fensterläden bis zu ganzen Hausfassaden, ergeben einen überwältigenden Gesamteindruck. Wer genau hinschaut, findet arabische Einflüsse ebenso wie Anspielungen an die Natur und die Geisterwelt, mit denen sich die Zafimaniry eng verbunden sehen. Eine mehrtägige Trekkingtour in das unwegsame Bergland des Inselinneren bringt euch in dieses geheimnisvolle Reich.

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Madagaskar ist eine riesige Insel, anderthalbmal so groß wie Deutschland. Sie liegt auf der Südhalbkugel in Äquatornähe und hat deshalb keine unterscheidbaren Jahreszeiten. Entscheidend ist eher das Gebirge in der Mitte der Insel: Hier bleiben die Wolken, die der Passatwind von Osten über den Indischen Ozean herantreibt, hängen und regnen sich ab. Der Osten von Madagaskar ist daher bis hinauf zur Nordspitze tropisch-feucht, mit Temperaturen zwischen 27 und 35° C. Diese Region sieht auch deutlich mehr Niederschläge als der trockene Westen. Abgeschirmt von den Bergen, herrscht hier ein gemäßigtes Klima mit angenehm kühlen Nächten, aber heißen Tagen. Es ist durchgängig eher trocken, bis auf die Monate Januar bis März. In diesen Monaten kommt so viele Regen von Osten, dass es einige Wolken über das Gebirge schaffen und es zu heftigen Regengüssen im Nordwesten kommt. Der Südwesten sieht im Vergleich dazu kaum Regen, hier ist es ganzjährig warm, im “Südsommer” bis zu 38° C. Im Hochland von Madagaskar kann es recht frisch werden, im “Südwinter” kann es nachts sogar zu Bodenfrost kommen. Im “Südsommer” ist es aber ebenfalls tropisch heiß. 

Madagaskar bietet also ganzjährig bestes Badewetter, wenn auch nicht in allen Regionen der Insel. Je nachdem, was ihr auf eurer Hochzeitsreise geplant habt und ob ihr feuchte oder trockene Hitze besser vertragt, könnt ihr immer die für euch passende Jahreszeit wählen!

 

Frühling auf Madagaskar

Im April beginnt die beste Reisezeit für den Norden Madagaskars: Die heftigen Regenfälle lassen jetzt nach, die Monsunzeit ist vorbei und es wird trockener, womit auch das Klima nicht mehr ganz so drückend heiß ist. Ab Mai setzt die “Südwinter” genannte Trockenzeit auf Madagaskar ein, die etwas angenehmere Temperaturen mit sich bringt. Für Wanderungen im Hochland und Expeditionen in die vielen Nationalparks ist der Frühling auf Madagaskar damit perfekt. 

 

Sommer auf Madagaskar

Der “Südwinter” erstreckt sich von April bis in den Oktober und macht damit auch den Sommer auf Madagaskar in allen Regionen zu einer guten Reisezeit, wenn ihr viel erleben und unterwegs sein wollt. 

 

Herbst auf Madagaskar

Ab Oktober verändert sich das Wetter auf Madagaskar, denn der Passat bringt den Monsun über den Ozean heran. Jetzt beginnt der “Südsommer”, der ab November Zyklone und heftige Tropenstürme mitbringt. Vor allem im Norden und Osten Madagaskars sind Badeurlaube jetzt keine gute Idee mehr, da das Meer sehr aufgewühlt ist. Im Süden und Südwesten von Madagaskar herrscht allerdings auch jetzt trockenes und sehr heißes Wetter.

 

Winter auf Madagaskar

Im Januar und Februar ist es im Norden und Osten Madagaskars immer noch eher ungemütlich, die heftigen Regenfälle dauern bis in den April. Im Hochland von Madagaskar ist es jetzt ebenfalls tropisch heiß, während die Nächte angenehm sind. Trockene Hitze erwartet euch ebenfalls im Süden und Südwesten der Insel.

 

Die beste Reisezeit für Madagaskar

Die beste Reisezeit für Madagaskar ist im Allgemeinen der “Südwinter”, also die Trockenzeit. Diese reicht von April bis Oktober und bringt warme bis heiße Temperaturen bei nicht ganz so drückender Luftfeuchtigkeit mit. Das Hochland von Madagaskar könnt ihr dann bei recht angenehmen Temperaturen erkunden, für die Nächte solltet ihr aber warme Kleidung dabei haben. Wollt ihr vor allem den Süden und Südwesten entdecken, könnt ihr das ganze Jahr über nach Madagaskar reisen, allenfalls im Januar und Februar kann es hier heftige Regenfälle geben.

 

Monat Klima Aktivitäten
November-März: “Südsommer” Temperaturen bis 35° C im Norden, bis 38° C im Süden; starke Regenfälle und Zyklone v. a. im Nordosten Badeurlaub im Süden und Südwesten, Nationalparks besuchen, vor Nosy Be mit Walhaien schwimmen 
April-Oktober: “Südwinter” Temperaturen bis 35° C im Osten, bis 25° C im Südwesten und Gebirge, nachts teils Bodenfrost; wenig bis kein Regen, feucht-warm nur im Nordosten Badeurlaub im Norden und Osten, Wandern und Ausflüge im Gebirge, Nationalparks besuchen, Städtetrip nach Antananarivo 

Hier haben wir für euch interessante Ausflugsziele zusammengestellt, die ihr bei eurem Madagaskar-Trip besuchen solltet: 

  • Morondava: Der Küstenort im Westen von Madagaskar lockt zahlreiche Touristen wegen seiner endlosen langen Sandstrände an, die sehr flach ins Wasser abfallen. Der kleine Strandort ist Ausgangspunkt für viele Sightseeing-Touren in der Region - zum Beispiel das (private) Kirindy-Reservat mit vielen seltenen Tierarten wie den Fossas. Die Strände genießt man am besten in Nosy Kely, wo kleine Strandbungalows direkt am Meer warten. 
  • Nosy Be: Vor der Küste dieser idyllischen Insel im Nordwesten Madagaskars kann man ab Juni mit etwas Glück Buckelwale bei der Paarung und Geburt beobachten - ein absolut unvergessliches Erlebnis. Auch Schwimmen mit Walhaien und Mantas oder Schnorcheln mit Suppenschildkröten ist hier möglich. Achtung: Die wenigen Unterkünfte auf der tropischen Insel mit den Traumstränden sind oft weit im Voraus ausgebucht, hektischer Touristentrubel herrscht deshalb hier nie.
  • Vulkanfelder von Ambre-Bobaomby: Bis vor etwa 12.000 Jahren waren auf Madagaskar fünf Vulkane aktiv, deren Spuren sich heute eindrucksvoll an mehreren Stellen der Insel zeigen: Im Amber Mountain National Park könnt ihr die erloschenen Lavafelder, Kraterseen und zwei Wasserfälle bewundern. Auf dem fruchtbaren Boden hat sich dichter Regenwald angesiedelt, in dem die weltweit einzigartigen Madagaskar-Lemuren leben, die ihr am besten auf einer geführten Tour besucht.
  • Nationalpark Tsingy de Bemaraha: Die sogenannten Tsingy oder “Feuerschornsteine” sind ebenfalls Relikte der feurigen Vergangenheit der Insel. Sie treten in verschiedenen Farben auf, von Grau bis leuchtend Orange. Der Name des Nationalparks (“der nicht barfuß gehen kann”) bezieht sich auf die messerscharfen Kanten der Karstfelsen, die wie ein Wald aus Felsnadeln aussehen. Erkundet das Felsenlabyrinth zu Fuß oder bequem mit einem Rundflug.
  • Isalo Nationalpark: Ein Paradies für Wanderfreunde wartet im Süden des Hochlands von Madagaskar. Spektakuläre Felsvorsprünge bieten grandiose Ausblicke auf weite Savannenlandschaften, wo sich die gestreiften Kattas im hohen Gras verstecken und winzige Chamäleons in den Büschen hocken. Je nach Fitness könnt ihr zwischen kurzen Spaziergängen und Mehrtages-Tracks wählen. Herrliche Abkühlung für zwischendurch bieten die natürlichen Felsenpools in malerischer Lage oder die kühleren Wegabschnitte durch bis zu 200 m tiefe Canyons mit rauschenden Wasserfällen. Der Park ist leicht mit dem Auto zu erreichen.
  • Antananarivo: Die Hauptstadt Madagaskars (Einheimische nennen sie kurz “Tana”) sollte auf eurem Reiseplan nicht fehlen. Hier könnt ihr beeindruckende historische Stätten wie den Königspalast besichtigen, der auf sieben heiligen Hügeln über der Stadt liegt. Einen schönen Kontrast bietet das lebendige Treiben auf dem riesigen Analakely Market, der im Schatten steinerner Arkaden liegt. Die hügelige Stadt, die in eine Ober- und Unterstadt geteilt ist, bietet sehr unterschiedliche Eindrücke mit ehrwürdigen französisch-italienischen Kolonialgebäuden, schönen Flaniermeilen und dem Botanischen Garten.
  • Nationalpark Ankarana: In diesem Nationalpark im Norden Madagaskars leben nicht nur die bekannten Katta-Lemuren mit den gestreiften Schwänzen, hier wartet auch ein einzigartiges, 120 km langes Höhlensystem auf euch. Erkunden könnt ihr die heiligen Grotten von Ankarana nur mit einem Guide, der königliches Blut haben muss, damit er die Höhlen betreten darf! 
  • Ifaty: Um nach den anstrengenden Abenteuern am Strand zu entspannen, gibt es auf Madagaskar keinen besseren Ort als Ifaty mit seinen Luxus-Resorts. Entsprechend belebt sind die ehemaligen Fischerdörfer im Südwesten zur Hauptsaison ab Juli. Genießt das lauwarme Meer, schnorchelt im Indischen Ozean oder lasst euch auf einer Katamaran-Tour auf den Mosambik-Kanal mitnehmen, wo ihr die traditionellen Schilfdörfer der Region sehen könnt.

Madagaskar ist ein typisches Entwicklungsland und definitiv nicht so einfach zu erkunden wie Italien oder Mallorca. Aber wenn ihr eure Hochzeitsreise mit einem ungewöhnlichen und sehr spannenden Reiseziel unvergessen machen wollt und euch für einzigartige Entdeckungen in der Natur interessiert, ist die größte Insel Afrikas ein echtes Traumreiseziel für euch. Was ihr hier seht, ist oft weltweit einzigartig - und vielleicht bald verschwunden. 

Die Must-See Sehenswürdigkeiten, die ihr auf keinen Fall auf Madagaskar verpassen solltet, sind: 

  • Baobabs von Morondava: Die Affenbrotbaum-Allee an der Westküste Madagaskars, die sich auf beiden Seiten einer Sandpiste erstreckt, ist eines der bekanntesten Afrika-Fotomotive und bei Touristen entsprechend begehrt. Die Affenbrotbäume, die aussehen, als würden sie mit den Wurzeln nach oben in der Erde stecken, sind über 800 Jahre alt. Am schönsten sehen die Bäume während ihrer Blütezeit im Februar und März aus. 
  • Nosy Boraha/Ile Sainte Marie: Die einstige Pirateninsel vor der Nordostküste bietet sozusagen alle Vorzüge von Nosy Be, nur um einiges ursprünglicher. Hier ist von den Luxusresorts, Discos und Clubs auf der beliebten Nachbarinsel nichts zu sehen. Dafür könnt ihr echte Piraten-Schiffswracks erschnorcheln, einen echten Piratenfriedhof besuchen und natürlich dieselbe fantastische Unterwasserwelt genießen wie rund um Nosy Be. Noch einsamer wird es auf den kleinen vorgelagerten Inselchen, wie etwa der Ile aux Nattes.
  • Ambohimanga: Nur wenige Kilometer von der heutigen Hauptstadt entfernt liegt die Geburtsstätte Madagaskars: Hier wurde der erste König Andriantsimitoviaminandriana geboren. Die Heilige oder Verborgene Stadt liegt mitten im Wald, gehört aber zu den bekanntesten touristischen Highlights von Madagaskar.
  • Lake Itasy: Der drittgrößte See Madagaskars liegt ca. 80 km entfernt von der Hauptstadt Antananarivo im Hochland auf 1.800 m inmitten einer spektakulären Vulkanlandschaft, mit Geysiren, erstarrten Lavaströmen und rauchenden Erdlöchern. Der stille See, in dem die Einheimischen fischen, bietet einen wunderschönen Kontrast dazu. Wandert um den See herum, besucht die Geysire von Analavory oder besucht die Marienstatue am Seeufer, die den geografischen Mittelpunkt von Madagaskar markiert.
  • Piratenmuseum: Die Kultur und Geschichte Madagaskars sind stark vom Piratentum geprägt. Seeräuber aller Nationen nutzten die kleinen vorgelagerten Inseln als Quartier und Versteck. In Antananarivo könnt ihr euch über die Geschichte des Piratenwesens ausführlich im Piratenmuseum informieren, das erst 2008 eröffnet wurde.
  • Ranomafana: Die kleine Stadt Antsirabe im Hochland von Madagaskar war schon bei den französischen Kolonialherren für ihre heißen Quellen berühmt, daher ihr Beiname als “Vichy von Madagaskar”. Bummelt entspannt durch die Kolonialarchitektur der Stadt oder lasst euch in einer Rikscha kutschieren, entdeckt auf einer Wanderung das Bergland und relaxt danach in den heißen Quellen von Ranomafana, die auch zum Bierbrauen genutzt werden.
  • Tsimbazaza Botanical Gardens: Das hübsche Gelände in der Nähe des Königspalastes im Stadtteil Tsimbazaza verbindet auf 15 ha einen Botanischen Garten mit einem kleinen Tierpark. Hier könnt ihr die bekannten madagassischen Lemuren sehen und (gegen ein Trinkgeld) auch füttern und streicheln. 

Madagaskar bietet euch eine unglaubliche Vielfalt an Aktivitäten - da die Insel so groß ist, müsst ihr vorher genau überlegen, was ihr gern sehen und erleben wollt. Kein Wunder, dass viele Besucher die Insel wieder und wieder besuchen! Die Spanne der Angebote reicht von Action und Wassersport über mehr oder weniger anstrengende Outdoor-Aktivitäten und Erkundungen in den vielen Nationalparks bis hin zu Kulturtrips, bei denen ihr die Bräuche und Handwerkserzeugnisse der sehr unterschiedlichen Stämme auf Madagaskar erleben könnt. 

Generell bietet es sich auf Madagaskar an, Unternehmungen und Ausflüge von einem erfahrenen Reiseunternehmen organisieren zu lassen und sich vor Ort von einem Guide führen zu lassen. (Anders erhaltet ihr zu vielen Orten, die heilig oder tabu sind, gar keinen Zutritt.) Die Infrastruktur auf Madagaskar ist teilweise eher schlecht ausgebaut, sodass spontane individuelle Trips viel Organisationstalent, Verhandlungsgeschick und Geduld brauchen. 

Lasst euch davon aber nicht abschrecken - auf Madagaskar warten schier unglaubliche Erfahrungen auf euch. Ob ihr vom Katamaran aus riesige Buckelwale bei der Paarung beobachtet und neben gigantischen Walhaien taucht, Krokodile in vulkanischen Kraterseen bestaunt, niedliche Lemuren im dichten Regenwald besucht, die unwirkliche Felsenwelt der Tsingys durchwandert oder auf den Spuren von Piraten eure Füße in den Sand steckt - auf Madagaskar wird eure Hochzeitsreise auf jeden Fall zu einem einzigartigen Erlebnis.

Madagaskar ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Insel. Sie wurde erstaunlicherweise erst vor etwa 2400 Jahren besiedelt und durchlebte seither eine sehr wechselhafte Geschichte: Beginnend als Station für arabische und europäische Sklavenhändler und Piraten, dann ab 1787 als geeintes Königreich und schließlich französische Kolonie, wurde Madagaskar 1960 unabhängig. Die französische Sprache und viele architektonische Einflüsse sind geblieben, dazu kommen die unterschiedlichen Gebräuche der zahlreichen Stämme, von denen 18 offiziell anerkannt sind. 

Die Menschen auf Madagaskar (die Madagassen) haben Vorfahren aus der ganzen Welt: Indonesische und ostafrikanische Züge mischen sich mit arabischen und europäischen Einflüssen. Das Ergebnis ist ein sehr offenes, freundliches und herzliches Volk, das gern musiziert, seine Legenden in Form von Geschichten weitererzählt und wunderschönes Kunsthandwerk herstellt. Neben dem Christentum seht ihr auf Madagaskar überall Zeugnisse des Ahnenkults, wo in faszinierenden Zeremonien den Geistern von Verstorbenen und Tieren gehuldigt wird. 

Besucht auf Madagaskar unbedingt eine Vorstellung des traditionellen Tanztheaters Hira Gasy, lauscht den Klängen der Valiha-Sitar, der Ampongas-Trommeln und der zarten Sodina-Flöten. Wenn ihr farbenfrohes Kunsthandwerk mögt, dann lasst genug Platz im Koffer für die schönen Holzschnitzereien der Zafimaniry, die bunten Taschen aus Palmenfasern oder clevere Upcycling-Kunstwerke aus alten Coladosen.

Dass Madagaskar kein typisch afrikanisches Land ist, zeigt sich auch an seiner Küche. Kaum ein Land der Welt hat einen so hohen Reis-Verbrauch wie Madagaskar: 120 kg davon isst jeder Einwohner im Jahr. Reis gehört in fast jedes Gericht, egal zu welcher Tageszeit man es isst. Selbst Wasser zum Trinken wird aus den angebrannten Reisresten am Topfboden gewonnen: das sogenannte Rano Vola (Reiswasser). 

Wegen der schwer zu übersetzenden madagassischen Sprache ist der Besuch von Restaurants oder Garküchen (Hotely Vasy) oft ein Rätselraten, direkte Übersetzungen ergeben lustigen Kauderwelsch. Es gibt auf Madagaskar auch viele Lebensmittel, die man in Europa einfach nicht kennt und daher nicht übersetzen kann: zum Beispiel die Gemüsesorten Anamalao, Tisam oder Anamamy. Probiert euch am besten durch die Speisekarte - böse Überraschungen wie superscharfes Essen oder Insekten als Zutat müsst ihr nicht befürchten. Auf der Insel der Gewürze (hier wächst der sprichwörtliche Pfeffer und Madagaskar ist Hauptexporteur für Vanille!) werden natürlich viele Gewürze beim Kochen verwendet: von Ingwer, Muskat und Knoblauch über Koriander bis zu Zimt und landestypischen Kräutern. Zum Nachwürzen stehen meist verschiedene Würzsaucen bereit: Chilibrei aus grünen oder roten gehackten Chilischoten, Öl, Ingwer und Knoblauch.

Gekocht wird in Garküchen und Restaurants fast nur auf offenen Feuern in speziellen Aluminiumtöpfen. An den Küsten ernähren sich die Menschen vorrangig von Fisch, der immer fangfrisch auf den Tisch kommt. Im Inland sind Fleischgerichte beliebt - werden aber normalerweise höchstens einmal pro Woche gegessen.

Hier haben wir für euch ein paar typische kulinarische Highlights, die ihr während eures Aufenthaltes auf Madagaskar probieren solltet: 

  • Vary sosoa: Reissuppe zum Frühstück
  • Mofo gasy: Reiskuchen aus Reismehl und Rohrzucker zum Frühstück 
  • Ravitoto: das madegassische Nationalgericht besteht aus Schweinefleisch, Maniokblättern, Öl, Tomaten und Chili und wird in jeder Straßenküche verkauft
  • Rogay: typische Beilage zum Reis: Tomatensalat mit Zwiebeln und Chili
  • Brochettes: Fleischspieße, oft serviert mit Reis und scharf eingelegtem Kohl
  • Romazava: ein Gulasch-artiges Gericht aus Rindfleisch, vermischt mit Maniokblättern, Tomaten und Knoblauch
  • Kitoza: dünne Fleischstreifen werden erst geräuchert und luftgetrocknet und dann kurz vor dem Verzehr in heißem Fett ausgebacken
  • Koba: Ein Teig aus Reismehl, Zucker und Erdnüssen wird in Bananenblätter eingerollt, in Scheiben geschnitten und wie Kuchen gegessen
  • Betsa betsa: ein hausgemachter Rum aus Zuckerrohrsaft, verfeinert mit dem Aroma aus Fruchtschalen oder wilden Früchten 
  • Bonbon Anglais: eine (fertige) Limonade von Coca Cola

Madagaskar ist ein Entwicklungsland, in dem die meisten Menschen sehr arm sind und auf dem Land leben. Typisches Nachtleben findet ihr nur in den größeren Städten, wo sich auch Touristen aufhalten. Auf Nosy Be oder in Morondava, aber auch in Toamasina, Antsiranana oder der Hauptstadt Antananarivo gibt es jede Menge Nachtclubs und Discos, wo ihr die Nacht zum Tag machen könnt. Cocktails und generell Alkohol sind auf Madagaskar recht teuer, wogegen das einheimische THB-Bier sehr preiswert ist. Tipp: Versucht euch im Karaoke, wenn ihr einigermaßen gute Französischkenntnisse habt! 

Außerhalb von Großstädten und Resorts fällt mit dem Einsetzen der Dämmerung (die Sonne geht bereits gegen 18 Uhr unter) meist der Vorhang, oft gibt es nicht einmal Straßenbeleuchtung in den Dörfern. Schützt euch abends unbedingt vor Moskitos, wenn ihr ausgeht - oder nutzt die frühe Dunkelheit, um eure Hochzeitsreise zu zweit zu genießen.

Wir finden, Madagaskar ist ein faszinierendes Reiseziel, das eure Flitterwochen garantiert unvergesslich machen wird. Endlich einmal die niedlichen Lemuren im Dschungel entdecken und neben Walhaien schwimmen - das sind Erinnerungen, die euch von eurer Hochzeitsreise auf Madagaskar für immer bleiben werden. Liebt ihr das Abenteuer, wollt etwas anderes als die immer gleichen Strand-Reiseziele sehen und eine völlig andere Welt kennenlernen, dann ist Madagaskar das perfekte Honeymoon-Reiseziel für euch!

Wir von hochzeitsreise.info helfen euch gern dabei, eure perfekten Flitterwochen auf der roten Insel zu organisieren. Unsere Spezialität sind passgenaue Angebote, die wir auf eure Wünsche und Träume zurechtschneiden. Kommt gern auf uns zu oder schreibt uns eine Nachricht über das Kontaktformular. Mit Unterstützung unserer Hochzeitsreise-Experten werdet ihr die perfekte Hochzeitsreise auf Madagaskar erleben. 

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Auf Madagaskar findet ihr eine Vielzahl an Hotels jeder Preisklasse, von der gemütlichen Unterkunft mit Familienanschluss bis zum Luxusresort mit Privatstrand - für jeden Anspruch ist etwas dabei. Genießt exklusive Abgeschiedenheit, bummelt durch die Gärten von Eco Lodges oder freut euch über ungewöhnliche Übernachtungen etwa in ausgebauten Zugwaggons. Die Auswahl an Flitterwochenhotels auf Madagaskar ist groß! Nehmt am besten gleich Kontakt zu uns auf und erzählt uns, was ihr euch für eure Flitterwochen wünscht. Unsere Experten finden bestimmt ein passendes Hotel für euch!

Traditionelle Holzbungalows auf Stelzen, die über dem türkisblauen Meerwasser schweben, findet ihr auf Madagaskar genauso wie rustikale Eco Lodges mitten im Dschungel, wo ihr vom Vogelkonzert geweckt werdet und auf stille Seen blickt. Hotels mit privaten Bungalows sind auf Madagaskar in großer Zahl und Vielfalt zu finden, ihr habt die Qual der Wahl.

Madagaskar liegt auf der Südhalbkugel nahe dem Äquator, es ist also fast immer warm oder sehr warm. Als beste Reisezeit gilt der “Südwinter” von April bis Oktober, dann ist es auf der ganzen Insel - bis auf den tropischen Nordosten - trocken und angenehm warm. Im “Südsommer” besteht im Norden das Risiko schwerer Tropenstürme, im Osten regnet es generell deutlich mehr. Badeurlaub ist auf Madagaskar prinzipiell das ganze Jahr über möglich. Für eine unvergessliche Begegnung mit Buckelwalen solltet ihr ab Juni nach Madagaskar kommen.

Madagaskar ist fast das ganze Jahr über ein wunderbares Reiseziel - nur Januar und Februar eignen sich für einen entspannten Badeurlaub weniger, denn dann fällt sogar im trockenen Südwesten teils heftiger Regen und es herrscht ein recht hohes Risiko, dass ein Zyklon über das Land zieht. Trotzdem bleibt es in den Küstenregionen immer angenehm warm, im Hochland kann es dagegen nachts empfindlich kalt werden. Beste Gelegenheit, um die heißen Quellen von Antsirabe zu genießen! Generell solltet ihr euch im Februar auf Madagaskar eher die Westseite der Insel und das Inland zum Erkunden vornehmen, wenn ihr nicht ständig nass werden wollt.

Der Mai ist eine wunderbare Reisezeit für fast jede Region auf Madagaskar. Dann hat gerade der trockene “Südwinter” begonnen, es ist angenehm warm bis heiß und - bis auf den tropischen Osten - nicht so drückend feucht wie im “Südsommer”. Im Mai könnt ihr die Idylle von Nosy Be im Nordwesten oder die langen Strände von Morondava genießen, aber auch die vielen unterschiedlichen Nationalparks besuchen oder Wanderungen im Hochland machen.

Der Oktober ist in Deutschland Herbstbeginn und auch auf Madagaskar wechseln jetzt die Jahreszeiten: Der “Südsommer” beginnt und bringt die Regenzeit mit. Ab November muss vor allem im Osten der Insel mit starken Regenfällen und Tropenstürmen gerechnet werden. Wenn ihr den Süden und Südwesten Madagaskars bereist, könnt ihr dort weiterhin mit relativ trockenem Wetter mit bis zu sehr heißen Temperaturen rechnen.

Madagaskar ist ein Entwicklungsland mit einem entsprechenden Preisniveau: Verglichen mit anderen beliebten Reisezielen sind Hotels, Essen und Aktivitäten auf Madagaskar sehr günstig. Auch echte Luxus-Hotels direkt am Strand oder mit Privatpool könnt ihr hier buchen, ohne dass eure Reisekasse darunter leidet. Kontaktiert uns am besten gleich, damit wir euch die besten Angebote zusammenstellen können!

Ihr wollt auf eurer Hochzeitsreise in einer luxuriösen Villa mit privatem Pool entspannen und es euch so richtig gut gehen lassen? Dann ist Madagaskar genau das richtige Reiseziel für euch, denn hier gibt es diese exklusiven Hotel-Angebote zu durchaus erschwinglichen Preisen. Eine luftige Suite mit Privatpool ist genau das Richtige nach einem abenteuerlichen Tag auf Madagaskar, lasst euch rundum verwöhnen!

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